Arthrose

(Gelenkverschleiß)

Bei der Erkrankung Arthrose (Knorpelverschleiß) handelt es sich um einen Prozess, der meist über Jahre fortschreitet. Der Knorpelverschleiß und -verlust kann ursächlich entstehen durch Verletzungen des Knorpels oder der Bänder (z. B. bei Sportverletzungen) oder auch basieren auf Fehlstellungen / -entwicklungen der Gelenke. Darüber hinaus können auch genetische Faktoren oder Stoffwechselerkrankungen eine Rolle bei der Entstehung spielen. Arthrose kann grundsätzlich an allen Gelenken entstehen.

Entgegen der landläufigen Meinung diese Erkrankung beträfe nur alte Leute, kommt es auch häufig bei jüngeren Patienten bereits zum Verschleiß einzelner oder mehrerer Gelenke. Dies kann z. B. die Folge eines Unfalls, sportlicher Überbelastung, einer Fehlstellung oder auch einer rheumatische Erkrankung sein.

Abhängig von Ursache und Stadium kann die Arthrose konservativ behandelt werden. Allerdings ist eine komplette Heilung zu gesundem Knorpel nicht möglich. Es gibt natürlich viele Behandlungsansätze und mit einer guten konservativen Therapie lässt sich das Fortschreiten des Krankheitsverlaufes verzögern und die Beschwerden lassen sich lindern oder beheben. Mit modernen, arthroskopischen Operationsverfahren lassen sich häufig auch gute Ergebnisse erzielen, sofern der Knorpelschaden nicht bereits zu großflächig ist.

Ist die Arthrose jedoch zu weit fortgeschritten und Beweglichkeit und Mobilität durch Schmerzen stark eingeschränkt, ergeben sich häufig starke Einschränkungen der Lebensqualität. Dann bleibt als Behandlungsoption häufig nur der Gelenkersatz mit einem Kunstgelenk.

 

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Diagnostik

Grundlage einer ärztlichen Beurteilung ist immer ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten. In diesem Gespräch werden wichtige Fragen zur Krankengeschichte (Anamnese) gestellt, die dem Arzt helfen eine Erkrankung zu diagnostizieren.

In Bezug auf die Beurteilung eines Gelenkverschleißes werden diese Informationen zusammen mit den Ergebnissen der bildgebenden Untersuchungen (Röntgenbilder, MRT) und der klinischen Untersuchung bewertet.

Daraus ergibt sich im Allgemeinen die Diagnose und verschiedene Behandlungsoptionen lassen sich daraus ableiten.

Diese Beratungs- oder Zweitmeinungssprechstunde basiert in erster Linie auf den Informationen vom Patienten und den Ergebnissen der bildgebenden Untersuchungsbefunde. Die klinische Untersuchung kann hier nicht durchgeführt werden. Damit ersetzt diese Videosprechstunde auch nicht den Besuch eines Spezialisten zur körperlichen Untersuchung. Jedoch können bereits vorhandene Vorbefunde von Kollegen mit in die Gesamtbeurteilung einfließen. Bitte laden Sie vorhandene Befunde und Röntgenbilder vor der Videosprechstunde in Ihrem PC hoch. Es besteht dann die Möglichkeit diese Befunde gemeinsam zu sehen und zu besprechen. Alternativ können Sie mir die Befunde per E-Mail vor der Videosprechstunde zusenden.